Bereits vor einem Monat verschlug es uns zur EsselWorld. Es handelt sich dabei um ein Vergnuegungspark im Norden von Mumbai. Als wir Rikshi unser Ziel erklaerten, schaute er zunaechst verdutzt, plabberte irgendetwas auf hindi…wir aber:*yes, yes…please go…go!* und fuhr dann los. Der Vergnuegungspark befindet sich auf einer weiteren Halbinseln zu der eine Bruecke fuehrt…zumindest nach unserer Mumbai-Map. Ein paar Minuten spaeter erfuhren wir, was Rikshi uns weiss machen wollte…”Jungs da ist keine Bruecke! Ihr muesst mit der Faehre rueber.”…OK (muss einem ja erstmal gesagt werden
). Dabei säumten wahre Traumstraende die Anlegestelle:

Endweder ein Mensch kann sich wirklich an alles gwoehnen oder den “Strandlaeufern” sind jegliche Geruchszellen verloren gegangen…der Gestank war kaum auszuhalten.
Zum Vergnuegungspark gibts eigentlich nicht viel zu berichten. Der Park war fuer Mumbai’s Verhaeltnisse Menschen leer, die meisten Karusssssels waren wat fuer Kids und wir hatten schoenes Wetter. Diese Umstaende nutzten wir aus und hauten uns erstmal aufs Ohr. Das muss man sich mal reinziehen, in einem Erlebnispark ist es ruhiger als in der restlichen City. Beim weiteren rumschlendern sah man hin und wieder Inder die einfach auf einer Bank abschnarchten….echt ein komisches Bild. Ein Grund fuer die sperrliche Besucherzahl war wahrscheinlich die Schweinegrippe, vor der, zu der Zeit, in allen Medien gewahnt wurde. In ein paar Attraktionen haben wir uns auch reingewagt. Dabei schreckte weniger das Karussel an sich, sondern viel mehr der allseits praesente Rost ab. Fuer ein schoenes Grippeln im Magen sorgte folgende “Schiffsschaukel”.


Danach besorgten wir uns indische Drogen und sahen die Welt aus einer anderen Perspektive.


Direkt neben dem Vergnügungspark grenzt eine Pagado an. Es ist eine riesige Gedenkstätte mit einem beeindruckenden Türmchen (siehe Artikel Gestern & Heute).

An den Wänden kann man verschiedenste Sprüche lesen. Leider wollte kein richtiger Spirit aufkommen, was an den rumliegenen Bauutensilien gelegen haben mag, da sich die Anlage noch im Bau befindet (noch=immer…wer weiss?).



Auf dem Sockel stehen 4 Löwen Rücken an Rücken. Rund um den Sockel sind 4 Räder der Gerechtigkeit angebracht. Dazwischen jeweils ein Tierbildnis, als da wären; ein Elefant, ein ein galoppierendes Pferd, ein Bulle und ein Löwe.

Auf dem Rueckweg wurde mir wieder einmal klar, dass die Inder nen lustiges Volk sind.
Zuerst rammelte sich Albrecht seinen Kopf an einer Ecke beim betreten des Bootes…wobei deutlich darauf hingewiesen wurde.

Und dann haben wir noch „unsere“ Straße gefunden:

Und als ob das Bild nicht schon der Hammer waere, da steht doch wirklich einer im Wasser und kehrt die Strasse…*ich konnt nicht mehr*.

A propos Strasse kehren: in Sued-Mumbai haben wir folgenden Typen gesehen.

Auf der Faehre wollten mich auch wieder zwei Inder fotografieren….was an sich nix mehr neues ist. Jedoch rechnete ich nicht mit der restlichen Family, die hinter der Ecke “wartete”…..jeder wollte ein eigenes Bild machen